Kinder schützen - unsere Verantwortung!

Freitag, 12. März 2021

Zusammen gegen sexualisierte Gewalt und Missbrauch im Sport

Durch unsere Vereinsarbeit unterstützen wir die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern durch die engagierte und verantwortungsvolle Gestaltung von Sportangeboten und Vereinsalltag. Zugleich sehen wir es als unsere Aufgabe Kindern und Jugendlichen Selbstbewusstsein sowie Achtung und Respekt füreinander zu vermitteln. Dabei tragen wir eine hohe Verantwortung für das Wohlergehen aller und wollen ein deutliches Zeichen gegen sexualisierte Gewalt im Sport und darüber hinaus setzen. Unsere Aufgabe ist es Probleme und Grenzüberschreitungen wahrzunehmen, zu thematisieren und aktiv zu verhindern.

Wir wissen alle: Sport schafft emotionale Nähe, die viele von uns fasziniert und die in der heutigen Zeit für das soziale Miteinander so wichtig geworden ist. Es sind aber gerade diese emotionale Nähe und die Betonung der Körperlichkeit, die den Sport für potenzielle Täter und Täterinnen so attraktiv macht. Dann kann es im Sport zu Grenzüberschreitungen und Missbrauch kommen und es zeigt sich, dass der Sport im Verein keine geschützte Insel, sondern Teil unserer Gesellschaft ist.

Wir wollen:

- Das Thema enttabuisieren und uns der Herausforderung stellen
- Vorbeugen und Aufklären
- Hinsehen und Handeln

Ronja Wundenberg und Christoph Göbel stehen als Präventionsbeauftragte und Ansprechpartner für alle Fragen rund um den Schutz unserer Kinder zur Verfügung.

Kontakt über: praevention@westfalia-kinderhaus.de

  • Elternkompass des LSB

    Fragen und Antworten zum Kinder- und Jugendschutz im Verein

  • Handlungsleitfaden für Vereine des LSB NRW

    Schweigen schützt die Falschen!

    vorsorgen - erkennen - handeln

Forschungsprojekt „SicherImSport“ Umfrage für Mitglieder im Sportverein – ab 16 Jahren

Liebe Sportfreund*innen,

Ihre Mithilfe ist gefragt: Der Landessportbund NRW fördert das Forschungsprojekt „‘SicherImSport‘ - Sexualisierte Grenzverletzungen, Belästigung und Gewalt im organisierten Sport - Häufigkeit und Formen sowie der Status Quo der Prävention und Intervention“.

Mittlerweile haben sich weitere neun Landessportbünde angeschlossen, um ein umfassendes Bild der Situation im Breitensport zu erhalten und die Sportorganisationen als verlässliche und sichere Orte für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu stärken.

Das Forschungsprojekt setzt sich zum Ziel, umfassende Daten zu Häufigkeit, Formen sowie den Status Quo der Prävention von und Intervention bei sexualisierten Grenzverletzungen, Belästigung und Gewalt im organisierten Sport zu erheben. Die Online-Befragung wird von der Bergischen Universität Wuppertal und dem Universitätsklinikum Ulm durchgeführt.

Hier der Link zum Online-Fragebogen:

https://ww2.unipark.de/uc/Vereinsmitgliederbefragung_SicherImSport/

Bei Fragen steht Ihnen Dorota Sahle (Referentin für Prävention von und Intervention bei sexualisierter Gewalt im Sport) gerne zur Verfügung:

Tel. 0203 7381-847 / E-Mail-Adresse: Dorota.Sahle@lsb.nrw

Weitere Informationen und Hilfestellungen finden Sie auf http://go.lsb.nrw/sicherimsporthttps://www.uniklinik-ulm.de/kinder-und-jugendpsychiatriepsychotherapie/forschung-und-arbeitsgruppen/arbeitsgruppe-gewalt-entwicklungspsychopathologie-und-forensik/sicherimsport.html

Danke!

Die Ergebnisse der Online-Befragung von Sportvereinsmitgliedern „SicherImSport“ werden Ende 2021 auf der Webseite der Uniklinik Ulm eingestellt.

Folgende Anlaufstellen helfen bei Problemen und Fragen ebenfalls gerne weiter:

Das „Hilfetelefon Sexueller Missbrauch“ ist ein Beratungsangebot für Betroffene und Angehörige, die über ihre Erlebnisse sprechen möchten und Unterstützung suchen oder einen Verdacht auf sexualisierte Gewalt besprechen möchten. Die Fachkräfte dort sind alle psychologisch und pädagogisch ausgebildet und sehr erfahren in der Prävention und Intervention bei sexualisierter Gewalt.

E-Mail-Kontakt: beratung@hilfetelefon-missbrauch.de

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Der WEISSE RING ist eine bundesweite Hilfsorganisation für Opfer von Kriminalität. Er hilft, wenn man nach einer Straftat Hilfe braucht über das Opfer-Telefon 116 006 oder online auf www.weisser-ring.de

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